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Immobilie kaufen: Ratgeber für die Schweiz

Von der ersten Budgetplanung bis zur Schlüsselübergabe: Hier finden Sie verständliche Informationen rund um Hauskauf, Wohnungskauf, Finanzierung, Besichtigung und Kaufvertrag.

Das Wichtigste kurz erklärt

Vor dem Immobilienkauf sollten Sie Ihre Eigenmittel und die langfristige Tragbarkeit prüfen. Vergleichen Sie anschliessend Lage, Zustand und Gesamtkosten der Immobilie und lassen Sie wichtige Unterlagen vor der Vertragsunterzeichnung fachlich kontrollieren.

10 Artikel Aktualisiert: Fokus: Schweiz

Immobilienwissen

Ratgeber zum Immobilienkauf

Praktische Anleitungen, Checklisten und Antworten für Käuferinnen und Käufer in der Schweiz.

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Wohneigentum bleibt günstig im Betrieb, aber unerreichbar beim Kauf

Wohneigentum kann in der Schweiz im laufenden Betrieb weiterhin attraktiv sein, weil tiefe Hypothekarzinsen die monatliche Belastung senken. Der eigentliche Engpass liegt jedoch beim Kauf: hohe Immobilienpreise, Eigenmittelanforderungen, Tragbarkeitsregeln und regionale Knappheit machen den Einstieg für viele Haushalte immer schwieriger.

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Immobilienvermögen verdreifacht – Hypothekarschulden mehr als verdoppelt

Das Immobilienvermögen der privaten Haushalte in der Schweiz ist in den letzten 25 Jahren stark gewachsen – gleichzeitig sind auch die Hypothekarschulden deutlich gestiegen. Für Käuferinnen und Käufer bedeutet das: Wohneigentum bleibt ein zentraler Vermögensbaustein, doch Finanzierung, Tragbarkeit, Zinsrisiko und regionale Preisentwicklung müssen heute genauer geprüft werden als je zuvor.

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Nullzins, steigende Preise: Entsteht eine neue Immobilienblase?

Der Schweizer Leitzins liegt wieder bei 0%, während Wohneigentum vielerorts weiter teurer wird. Eine neue Immobilienblase ist damit nicht automatisch entstanden – doch tiefe Finanzierungskosten, knappe Angebote, hohe Einkommenserwartungen und regionale Preisüberhitzungen können die Risiken für Käuferinnen, Käufer und Banken erhöhen.

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Zweitwohnungen nach der Steuerreform: Welche Kantone greifen zu?

Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts ab 2029 fällt auch die Besteuerung selbstgenutzter Zweitliegenschaften weg. Damit erhalten die Kantone die Möglichkeit, eine besondere Objektsteuer auf überwiegend selbstgenutzte Zweitwohnungen einzuführen – besonders im Fokus stehen Tourismuskantone mit vielen Ferienwohnungen, hohen Immobilienwerten und spürbaren Steuerausfällen.

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Kommt vor 2029 eine Sanierungswelle?

Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts ab 2029 verschwinden für selbstgenutztes Wohneigentum viele bisherige Steuerabzüge. Das könnte Eigentümerinnen und Eigentümer motivieren, grössere Unterhaltsarbeiten, energetische Sanierungen oder Renovationen noch vor dem Systemwechsel vorzuziehen – doch ob daraus wirklich eine breite Sanierungswelle entsteht, hängt von Kosten, Handwerkerkapazitäten, Zinsen, Förderprogrammen und kantonalen Regeln ab.

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Eigenmietwert fällt 2029: Wer gewinnt und wer verliert?

Ab dem 1. Januar 2029 wird der Eigenmietwert für selbstgenutzte Erst- und Zweitliegenschaften in der Schweiz abgeschafft. Gleichzeitig fallen wichtige Steuerabzüge für Unterhalt und Hypothekarzinsen weg. Ob Eigentümerinnen und Eigentümer tatsächlich profitieren, hängt deshalb vor allem von ihrer Verschuldung, dem Hypothekarzins und geplanten Renovationen ab.

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Alles, was Sie über Maklerprovisionen in der Schweiz wissen müssen

Die Maklerprovision ist beim Immobilienverkauf in der Schweiz einer der wichtigsten Kostenpunkte. Gesetzlich gibt es keinen fixen Prozentsatz – entscheidend sind Maklervertrag, Erfolg der Vermittlung, übliche Ansätze, regionale Marktverhältnisse und die Frage, wer den Makler tatsächlich beauftragt hat.

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Was ist ein Tiny House?

Ein Tiny House ist ein sehr kleines, kompakt geplantes Wohnhaus, das auf wenig Fläche Wohnen, Schlafen, Kochen und Stauraum verbindet. In der Schweiz ist jedoch nicht nur die Grösse entscheidend: Wer ein Tiny House dauerhaft nutzen möchte, muss Baubewilligung, Nutzungszone, Erschliessung, Wohnsitz, Hypothek, Grundstück und kantonale Vorschriften sorgfältig prüfen.

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Woran erkennt man einen guten Makler?

Ein guter Immobilienmakler verkauft nicht einfach nur ein Objekt, sondern begleitet Käufer und Verkäufer fachlich sauber, transparent und verbindlich durch den gesamten Prozess. In der Schweiz sind vor allem Marktkenntnis, realistische Bewertung, klare Kosten, rechtliches Verständnis, gute Kommunikation, nachweisbare Erfahrung und ein sauberer Maklervertrag entscheidend.

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Was passiert mit der Immobilie nach der Scheidung?

Bei einer Scheidung gehört die gemeinsame Immobilie oft zu den schwierigsten Vermögenswerten. Entscheidend sind Güterstand, Grundbucheintrag, Finanzierung, Hypothek, Verkehrswert, Eigenmittel, Vorsorgegelder und die Frage, ob ein Ehepartner das Haus oder die Wohnung übernehmen kann oder ein Verkauf sinnvoller ist.

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Schritt für Schritt

So läuft ein Immobilienkauf ab

Eine strukturierte Vorbereitung hilft, Kosten, Risiken und den zeitlichen Ablauf besser einzuschätzen.

1

Budget und Tragbarkeit klären

Eigenmittel, Einkommen, Nebenkosten und langfristige Finanzierung bestimmen den realistischen Kaufpreis.

2

Lage und Immobilie vergleichen

Mikrolage, Verkehrsanbindung, Bausubstanz, Grundriss und Renovationsbedarf sorgfältig prüfen.

3

Dokumente kontrollieren

Grundbuchauszug, Pläne, Reglemente, Gebäudezustand und Vertragsentwurf vor einer verbindlichen Zusage prüfen.

4

Kauf und Übergabe abschliessen

Finanzierung, Beurkundung, Grundbucheintrag, Versicherungen und Übergabeprotokoll koordinieren.

Direkte Antworten

Häufige Fragen zum Immobilienkauf

Die Antworten bieten eine erste Orientierung. Finanzielle, rechtliche und steuerliche Details können je nach persönlicher Situation und Kanton unterschiedlich sein.

Für selbst genutztes Wohneigentum werden in der Schweiz in der Regel rund 20 Prozent Eigenmittel benötigt. Mindestens 10 Prozent des Belehnungswerts müssen aus Mitteln stammen, die nicht aus der beruflichen Vorsorge bezogen werden.

Je nach Kanton können zusätzlich Notariatskosten, Grundbuchgebühren und Handänderungssteuern anfallen. Auch Finanzierungskosten, Versicherungen und Renovationsausgaben sollten im Budget berücksichtigt werden.

Die Finanzierung sollte vor einer verbindlichen Verpflichtung und spätestens vor der Unterzeichnung des öffentlich beurkundeten Kaufvertrags geklärt sein. Eine frühe Finanzierungsprüfung hilft zudem, ein realistisches Kaufbudget festzulegen.

Wichtig sind unter anderem Grundbuchauszug, Pläne, Angaben zum Gebäudezustand und zu Renovationen, Dienstbarkeiten sowie der Entwurf des Kaufvertrags. Bei Stockwerkeigentum sollten zusätzlich Reglement, Protokolle und Erneuerungsfonds geprüft werden.

Passende Kaufimmobilie finden

Vergleichen Sie Häuser und Wohnungen in der Schweiz und nutzen Sie den Ratgeber zur Vorbereitung Ihrer Kaufentscheidung.

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